GEDICHTE: EINE AUSWAHL DER BESTEN TEXTE

Schon immer warst du das ewige Kind von Feldern
die Blumen im Haar, auf Arm und Fuss,
sind Zeugen deiner Ewigkeit gestohlen den Wäldern
und des Weihrauchsdufts, gebadet im Fluss …

… ist Zeuge deiner ewigen unerkorenen Eltern
nichts was dich erhält, nichts was dich erkoren …

schon immer das Kind keiner Eltern
warst du der Ewigkeit geschenkt
warst du der Ewigkeit wieder geboren

schon immer dein Schritt durch Tauperlen, durch raschelndes Laub
verspricht seinem Werke aus Wüste und Staub

die Ewigkeit

auch nur durch Bild und Anblicken und Schritt berührt,
ist jetzt die Träne, die mich führt,
auch du, Leser, vom Ewigen her rührst,
auch du hast Staub an den Füßen, Perlen im Blick,

auch du Leser, hast eine Krone aus Blumen,
aus den Gedichten der Ewigkeit, jeden Augenblick,

wer will wohl den Weg zur Ewigkeit beginnen,
wenn er hier, wo er ist, der Ewigkeit, nicht kann entrinnen …

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